Die Folge, in der es um Zukunft.Machen geht - Teil 2
Wie wird aus einer Idee ein konkretes Projekt? Und was braucht es, damit ein Impuls aus einem Workshop nicht wieder im Schulalltag verschwindet?
In Teil 2 unseres Gesprächs zu Zukunft.Machen, kurz ZUMA, geht es um die praktische Seite von Schulentwicklung von unten. ZUMA begleitet Menschen, die in der Waldorfpädagogik etwas bewegen wollen: mit ersten Ideen, konkreten Projektvorhaben oder bereits laufenden Initiativen.
Im Gespräch mit Mirjam Nuenning, Martin Konrad, Nicolas Michél Müller und Juan Carlos Otálora schauen wir auf Projektbegleitung, Netzwerktreffen und die Frage, wie Veränderung in Schulen wirksam werden kann. Dabei geht es auch um Projekte, die nicht weitergeführt wurden, um fehlende Ressourcen, Erschöpfung, Diversität, Teilhabe und die Herausforderung, Schüler*innen wirklich einzubeziehen.
Außerdem sprechen wir darüber, wie Waldorfpädagogik heute anschlussfähig und zukunftsfähig bleiben kann: durch Perspektivwechsel, eine zeitgemäße Sprache, globale Bezüge, künstlerische Zugänge und den Mut, unbequeme Fragen zu stellen.
Eine Folge über ZUMA, Innovation in Schulen, transformative Bildungsprozesse und die Frage, wie Schule als lebendiger Ort gemeinsam gestaltet werden kann.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
ZUMA als Netzwerk Wie Zukunft.Machen dezentral, wachsend und vernetzend wirkt und woran sichtbar wird, dass Impulse über einzelne Projekte hinaus Bedeutung bekommen.
Von der Idee zum Projekt Wie Menschen mit ersten Impulsen, konkreten Projektideen oder laufenden Initiativen zu ZUMA kommen und wie daraus nächste Schritte entstehen.
Projektbegleitung und Netzwerktreffen Welche Rolle Begleitung, Austausch, kritische Rückfragen und gemeinsame Ressourcen bei der Umsetzung von Schulentwicklungsprojekten spielen.
Scheitern, Alltag und unsichtbare Wirkung Warum manche Projekte im Schulalltag, im Studium oder aus Kraftmangel nicht weitergeführt werden und weshalb auch unsichtbare oder langfristige Wirkungen wichtig bleiben.
Schüler*innen, Teilhabe und Verantwortung Warum Projekte mit Jugendlichen besonders wertvoll, aber auch herausfordernd sind und was Erwachsene dabei lernen müssen.
Diversität und Zugang zu Waldorfschulen Wie Fragen von sozialer Herkunft, Rassismus, Religion, Kultur und finanziellen Ressourcen mit Waldorfschulen verbunden sind.
Waldorfpädagogik im globalen Kontext Warum Waldorfpädagogik nicht nur aus deutscher Perspektive betrachtet werden sollte und welche Bedeutung globale Erfahrungen für die Weiterentwicklung haben.
Zukunftsfähige Schule Was Waldorfschulen brauchen, um gesellschaftlich wirksam, offen und anschlussfähig zu bleiben, ohne ihren pädagogischen Kern zu verlieren.
Hinweis zur Sprache: In der Episode fällt an einer Stelle die Formulierung „Schulen in der Pampa“. Gemeint ist hier ausdrücklich die argentinische Pampa als geografischer und kultureller Raum, nicht der umgangssprachliche Ausdruck „Pampa“ im Sinne von abgelegen oder unwichtig.
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